Ernaehrung

Jährlich sterben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten auf unserer Erde aus. Auch der Mensch ist ein Teil dieses globalen Biotops und zerstört immer mehr seine eigene Lebensgrundlage. Schadstoffe in der Umwelt und in der Nahrung attackieren in zunehmendem Maße elementare Stoffwechselvorgänge im menschlichen Organismus. Krankheiten wie Allergien, chronische Entzündungen, Diabetes, Multiple Sklerose und Krebs nehmen dramatisch zu und erreichen immer jüngere Menschen.

Einen wesentlichen Anteil an der Entstehung der sogenannten Zivilisationskrankheiten hat unsere nicht mehr artgerechte Ernährungsweise. Das, was der Normalbürger heutzutage isst, enthält kaum noch Vitalstoffe, also solche Nährstoffe, die unser Organismus essentiell zur Gesunderhaltung benötigt. Im Gegenteil, unser Essen ist voll von Schadstoffen, an erster Stelle sei hier der Zucker genannt. Es wird zwar viel gegessen, aber wenig Nützliches für unseren Stoffwechsel.

Fassen wir also zusammen: Schadstoffbelastungen der Umwelt und der Nahrung (hierzu gehören auch Arzneimittel) einerseits und eine an Vitalstoffen arme Nahrung andererseits und als dritte Komponente die nicht artgerechte Lebensweise mit negativem Stress, Schlafmangel und Reizüberflutung sind die Ursachen für zahlreiche Gesundheitsstörungen und Krankheiten.

Was sind Vitalstoffe?

Vitalstoffe erfüllen im Organismus lebensnotwendige Funktionen. Zu ihnen gehören die Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe wie OPC (Oligomere Procyanidine), Enzyme, Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Prä- und Probiotika und natürlich Sauerstoff.

VitalstoffeVitamine sind Substanzen, die vom Organismus nicht oder nur unzureichend gebildet werden können. Sie liefern keine Energie, sind jedoch für den Stoffwechsel, die Körperfunktionen und die Gesundheit unentbehrlich und müssen daher regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden.

Genauso verhält es sich mit den Sekundären Pflanzenstoffen, den Prä-und Probiotika, den Mineralstoffen und Spurenelementen. OPC sind die stärksten Antioxidantien, die den Körper vor Oxidationsschäden durch freie Radikale schützen. Grünkohl, Knoblauch und Spinat enthalten viel OPC. Präbiotika sind unverdauliche Kohlenhydrate (Ballaststoffe wie ), die den Darmbakterien als Nahrungsquelle dienen und somit für eine gesunde Darmflora sorgen. Probiotika sind alle Mikroorganismen wie Milchsäure- und Bifidobakterien, die unseren Darm besiedeln und für die Gesunderhaltung unentbehrlich sind. Bei gesunder Lebensweise siedeln sich die „guten“ Bakterien von allein in unserem Körper an.

Fette, auch Lipide genannt, und Fettsäuren kann der Mensch größtenteils selbst produzieren. Sie bilden die Struktur der Zellmembranen, sind im Gehirn für Wachstum und Reifung der Nervenzellen wichtig, werden in hormonähnliche Substanzen umgewandelt, welche Entzündungsprozesse, Immunreaktionen, die Beschaffenheit des Blutes uvm. steuern. Sie können auch als Energiereserven im Körper gespeichert werden.

Enzyme spielen als Biokatalysatoren wohl die Hauptrolle in unserem Stoffwechsel, da sie wahrscheinlich alle Vorgänge im Körper steuern, ob es die Verdauung der Nahrung oder die Bildung neuer Zellen ist. Sie synthetisieren, spalten, steuern, transportieren und entsorgen. Ihrer chemischen Struktur nach sind sie Proteine (Eiweiße). Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Immunabwehr, dem Schutz vor freien Radikalen und der Reparatur von DNA-Schäden.

Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Calcium, Kalium, Phosphor, Jod, Kupfer, Selen und viele andere regulieren den Wasser- und Elektrolythaushalt, steuern das Säure-Basen-System, sind für die Funktionen des Nervensystems und der Muskulatur unerlässlich, geben Knochen und Zähnen ihre Struktur, aktivieren zahlreiche Enzyme im Stoffwechsel usw. Viele Funktionen von Vitalstoffen sind noch gar nicht erforscht.

...und wenn Vitalstoffe fehlen?

Ein andauernder Mangel an diesen Vitalstoffen, sei es durch unzureichende Aufnahme oder einen erhöhten Bedarf (Wachstum, Stress, Umweltgifte, Erkrankungen, Medikamente), führt zu Schäden auf Zellebene und in der Folge zu zahlreichen Krankheiten. Alle Bestandteile von Nahrung und Atemluft, die für die Aufrechterhaltung der gesunden Körperfunktionen nicht von Nutzen sind, schaden dem Körper, denn sie müssen wieder abgebaut und entsorgt werden, wofür zusätzliche Vitalstoffe gebraucht werden, z.B. Vitamin B12 für den Abbau von Nitraten. DiabetesWenn man sich ohnehin schon mangelhaft ernährt und nicht einmal seine Gesundheit damit erhalten kann, dann sieht es mit der Entgiftung des Körpers ganz schlecht aus – ein Teufelskreis beginnt. Das Tückische an der Sache ist, dass der Mensch bis zu 20 Jahren einen Mangel „vertuschen“ kann. Wie das möglich sein kann, ist noch nicht erforscht. Zwischen Ursache und Ausbruch einer Krankheit liegen oft Jahrzehnte, wie beim Diabetes mellitus oder dem Schlaganfall. Eine zentrale Rolle bei den Ursachen spielen jedoch immer fehlende Nährstoffe und die Einwirkung von Schadstoffen.

Im Krankheitsfall werden leider meistens nur die Symptome behandelt, z.B. blutzucker- oder blutdrucksenkende Arzneimittel verordnet, anstatt auf Zellebene die Ursachen bzw. Mängel zu beseitigen. Außer Frage steht, dass die Anwendung von Arzneimitteln in der Notfallmedizin unerlässlich ist, sie können Leben retten! Wir sprechen hier aber von den sogenannten Zivilisationskrankheiten, deren Ursprung in den schon genannten Lebensumständen liegt.

Man könnte nun meinen, dass eine gesunde, vollwertige Ernährung ausreicht, um sich vor diesen Zivilisationskrankheiten zu schützen. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben jedoch gezeigt, dass dies nicht der Fall ist. Allein eine vollwertige, vitalstoffreiche Ernährung hin zu bekommen, ist schon äußerst schwierig, da in unserem gezüchteten Gemüse und anderen Lebensmitteln nur noch ein Zehntel der Nährstoffe enthalten ist wie noch vor 50 Jahren. Dazu kommt, dass wir durch Umweltbelastungen heute einen höheren Nährstoffbedarf haben.

Was macht eigentlich eine gesunde Nahrung aus?

Oder besser gesagt: Was sollten wir nicht essen, wenn wir uns artgerecht ernähren wollten? Hier eine Auflistung der wichtigsten zu meidenden Nahrungsmittel:

  • alle zuckerhaltigen Produkte, auch süße Obstsäfte (fördern Adipositas, Diabetes und Alzheimer)
  • Getreideprodukte aus Auszugsmehl (wie oben und "leaky gut"- Syndrom)
  • Kuhmilchprodukte im Erwachsenenalter (Wachstumshormone – krebsfördernd)
  • Schweinefleisch, Geflügel (hoher Gehalt an Arachidonsäure – fördern Entzündungen u. hohen Blutdruck)
  • alle Fertiggerichte und -backwaren, Margarine (enthalten gehärtete Fette – zellschädigend)

KartoffelsuppeGrundsätzlich sollte die Nahrung überwiegend pflanzlicher Herkunft sein, ca. zweimal wöchentlich Fisch und einmal wöchentlich Fleisch enthalten. Roh Verzehrtes ist gesünder und reicher an Nährstoffen als Gekochtes und Gebratenes, Letzteres ist sogar  schädlich, weil dabei zu viele Gifte (z.B. Acrylamid) entstehen, die krebserregend sind. Die Lebensmittel sollten möglichst aus ökologischem Anbau stammen.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung allein ist leider nicht genug, aber die wichtigste Maßnahme auf dem Weg der Gesundung. Unerlässlich ist es ebenso, seinen Körper von allen in den Jahren angesammelten Giften zu befreien. Dafür gibt es spezielle Nahrungsergänzungsmittel, u.a. Antioxidantien, Basenmittel und Probiotika, die man in einer einwöchigen Kur unter Berücksichtigung einer speziellen Diät zu sich nimmt. So wird der Körper entgiftet, entsäuert und erhält eine gesunde Darmflora.

Wenn man das geschafft hat, sollte man neben der vollwertigen Nahrung auch ein komplexes Vitalstoffpräparat zur Basisversorgung einnehmen. Wer es noch besser machen will, zwingend ab dem 50. Lebensjahr, sollte sich zusätzlich ein OPC-Präparat gönnen, um auch mit Umweltgiften und Stress besser fertig zu werden bzw. seinen Körper vor Krebs zu schützen.

Der Weg zu uns

 

Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie gerne! Bei uns finden Sie kompetente Ansprechpartner mit Zeit für individuelle Beratung zu allen Fragen der Arzneimittelanwendung und Arzneimittelsicherheit, aber auch der Gesundheitsvorsorge.

Kontaktformular